Die in Dolden dicht an dicht stehenden Blüten der Kalmie sind ein architektonisches Wunderwerk.
Schon die Knospen in ihrer raffinierten Geometrie sind bemerkenswert. Die Blüten öffnen sich dann als becherförmiges Fünfeck. Oft finden sich Knospen und Blüten gleichzeitig – das Zusammenspiel der farblich oft variierenden Knospen und Blüten ist wunderschön.
Die Kalmie blüht im Mai.
Doch auch als grüner Strauch ist sie sehr attraktiv. Sie ist immergrün und lässt sich gut beschneiden. Sie kann sowohl als Solitär als auch in Gruppen oder heckenartig gepflanzt werden.
Kalmien bilden eine Gattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).
Der Ähnlichkeit der Blattform mit Lorbeerblättern und die prachtvollen Blüten gaben der Pflanze den Namen „Lorbeerrose“. „Berglorbeer“ werden Kalmien aufgrund der Herkunft genannt, denn man findet sie gewöhnlich an Berghängen und in Bergwäldern an der Ostküste Amerikas. Am Naturstandort wird diese Pflanze zwischen drei und fünf Meter hoch. Als kultivierte Gartenpflanze erreichen Kalmien in Europa in der Regel nur ein bis zwei Meter Höhe.
Kalmien sind in gewissem Maße giftig, was die amerikanische Bezeichnung Lambkill („Lammtod“) drastisch verdeutlicht.
Kalmien kann man sehr gut mit Rhododendren und Azaleen kombinieren.
Die gleiche Bodensorte – ein humusreicher Sandboden mit niedrigem pH-Wert – ist ideal. Der Boden darf nicht austrocknen, Staunässe sollte aber vermieden werden. Kalmien sind ausgesprochen frostfest.